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Wie man Bitcoin bewertet

📖 8 Min. gelesen

✍️ Geschrieben und rezensiert von Karel HavlíčekAktualisiert 2026🛡️ Redaktionell unabhängig

Quick Answer

Aktien erwirtschaften Gewinne und Gold hat industrielle Verwendungsmöglichkeiten, aber wie bewertet man Bitcoin, einen Vermögenswert ohne Cashflow? Analysten haben mehrere Modelle zum Ausprobieren erfunden. Wenn Sie sie und ihre sehr realen Grenzen verstehen, können Sie klar denken, anstatt auf eine einzelne sichere Vorhersage hereinzufallen.

💡 Der ehrliche Vorbehalt

Die Bewertung von Bitcoin ist wie eine Vorhersage des Wetters für ein Jahr: Die Modelle erfassen reale Muster und sind wirklich nützlich zum Nachdenken, aber jeder, der Ihnen den genauen Preis für ein zukünftiges Datum mitteilt, schätzt mit zusätzlichen Schritten.

Warum es schwer ist

Bei der traditionellen Bewertung werden Cashflows verwendet – Dividenden, Miete, Erträge. Bitcoin hat keine. Sein Wert ergibt sich aus Knappheit, Sicherheit und Netzwerkakzeptanz, die zwar real, aber schwer genau zu bepreisen sind. Deshalb ist die Bewertung hier mehr Kunst als Wissenschaft.

Knappheitsmodelle (Stock-to-Flow)

Stock-to-Flow vergleicht das bestehende Angebot mit der Neuemission und argumentiert, dass die programmierte Knappheit von Bitcoin (und jede Halbierung) den Wert steigern sollte. Es ist bekannt, dass es Daten aus der Vergangenheit anpasst – die Anpassung an die Vergangenheit ist jedoch keine Garantie für zukünftige Genauigkeit, und das Modell ist zeitweise deutlich vom Preis abgewichen. Betrachten Sie es als eine Linse, nicht als Evangelium.

Netzwerkwertmodelle (NVT, Metcalfe)

Diese bewerten Bitcoin anhand seines Netzwerks: NVT vergleicht den Marktwert mit dem Transaktionsvolumen in der Kette (wie ein KGV), während das Gesetz von Metcalfe den Wert an das Quadrat der Anzahl der Benutzer bindet. Sie spiegeln die Intuition der „Adoption“ wider, sind aber nur grobe Annäherungen.

Vergleich und „Was wäre wenn“-Framing

Viele Anleger bevorzugen eine einfache Formulierung: Sie vergleichen den Marktwert von Bitcoin mit Gold oder dem globalen Vermögen und fragen: „Was wäre, wenn es X % davon einnimmt?“ Es handelt sich nicht um ein präzises Modell, aber es schätzt Chancen und Risiken ehrlich ein.

🔑 Schlüssel zum Mitnehmen

Bitcoin hat keinen Cashflow, daher basiert die Bewertung auf Knappheits- (Stock-to-Flow), Netzwerk- (NVT, Metcalfe) und Vergleichsmodellen („% des Goldes“). Alle spiegeln echte Intuitionen wider, sind jedoch grob und haben manchmal versagt. Nutzen Sie sie zum Nachdenken, niemals als garantierte Preisvorhersage.

Warum das für Sie wichtig ist

Asiatische Anleger werden mit zuversichtlichen Kurszielen bombardiert. Wenn Sie verstehen, dass es sich bei jedem Bewertungsmodell um eine Annäherung und nicht um ein Versprechen handelt, schützen Sie sich vor Hypes und helfen Ihnen, die Positionsgröße auf der Grundlage von Wahrscheinlichkeiten und nicht von Gewissheit zu bestimmen.

Häufig gestellte Fragen

Ist das Stock-to-Flow-Modell zuverlässig?

Es passt gut zu früheren Daten und ist eine nützliche Linse für die Knappheit, weicht jedoch zeitweise erheblich vom Preis ab, und die frühere Anpassung garantiert keine zukünftige Genauigkeit. Betrachten Sie es als eine Perspektive unter mehreren, nicht als genaue Prognose.

Kann man Bitcoin tatsächlich bewerten?

Nicht genau, denn es gibt keine Cashflows. Modelle, die auf Knappheit, Netzwerkakzeptanz und Vergleich mit Gold basieren, bieten nützliche Rahmen für die Betrachtung des Potenzials und der Risiken von Gold, aber keines sagt den genauen Preis voraus.

Wie entscheiden Anleger, ob Bitcoin „billig“ ist?

Durch die Kombination mehrerer grober Modelle, On-Chain-Metriken und Makrokontext – und das Akzeptieren von Unsicherheiten. Die meisten disziplinierten Anleger verlassen sich eher auf die Mittelung der Dollarkosten und die Positionsgröße als auf präzise Schätzungen.

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📚 Quellen & weiterführende Literatur

In diesem Handbuch verwendete maßgebliche Referenzen und Primärquellen.