Bitcoin-Mining in Kasachstan
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Quick Answer
Als China 2021 den Bergbau verbot, brauchten die Bergleute schnell ein neues Zuhause, und Kasachstan mit seinem billigen Strom und seiner freundlichen Grenze wurde über Nacht zu einem der größten Gewinner. Doch der Boom belastete das Stromnetz, löste Stromausfälle und eine Gegenreaktion der Regierung aus. Es ist eine anschauliche Lektion darüber, wie schnell der Bergbau steigen und fallen kann.
💡 Die Boomtown-Geschichte
Kasachstan war die Goldrausch-Boomtown direkt auf der anderen Flussseite, wo die alte Mine (China) gerade geschlossen wurde. Alle stürzten sich auf die billige Forderung, bis die Infrastruktur der Stadt unter der Menschenmenge zusammenbrach und die Behörden hart durchgriffen.
Der Aufschwung nach China
Nachdem Chinas Bergbauverbot im Jahr 2021 einen großen Teil der weltweiten Hash-Rate verdrängte, gelangte ein Großteil davon in das benachbarte Kasachstan, das von sehr billigem, größtenteils auf Kohle basierendem Strom und der Nähe angezogen wurde. Fast über Nacht wurde Kasachstan gemessen an der Hash-Rate zu einem der weltweit führenden Bitcoin-Mining-Länder.
Die Netzbelastung und Stromausfälle
Der plötzliche Zustrom stromhungriger Bergleute – und nicht registrierter „grauer“ Bergleute – überlastete das alternde Stromnetz Kasachstans und trug zu Stromknappheit und Stromausfällen bei. Der Bergbau entwickelte sich von einer willkommenen wirtschaftlichen Chance zum Sündenbock für Strominstabilität.
Razzien und Steuern
Die Regierung reagierte mit Strombeschränkungen für Bergleute bei Engpässen, neuen Registrierungsanforderungen, höheren Zöllen und Steuern sowie einem Vorgehen gegen illegale Operationen. Durch politische Unruhen und Internetabschaltungen wurde das Umfeld feindselig und es blieb wieder viel Hashrate übrig.
Die Lektion
Kasachstan zeigt, wie schnell der Bergbau zu billigem Strom übergeht – und wie schnell er verdrängt werden kann, wenn die Netze überlastet sind und sich die Politik ändert. Billiger Kohlestrom bot zwar kurzfristige Vorteile, rief jedoch Umweltkritik und Instabilität hervor. Nachhaltige Bergbauzentren brauchen echte überschüssige Energie, nicht nur billige fossile Energie.
🔑 Schlüssel zum Mitnehmen
Nach Chinas Verbot im Jahr 2021 entwickelte sich Kasachstan dank billiger Kohlekraft und Nähe zu einem wichtigen Bergbauzentrum, doch der Zustrom belastete das Stromnetz, verursachte Stromausfälle und löste hartes Durchgreifen, Steuern und Abwanderung aus. Es zeigt, wie schnell der Bergbau zu billigem Strom übergeht und wie fragil fossilbasierte Hubs sein können.
Warum das für Sie wichtig ist
Kasachstan ist das größte warnende Beispiel für den Bergbau in Zentralasien und von zentraler Bedeutung für das Verständnis der Hashraten-Migration nach China in der Region. Es zeigt, warum langlebiger Bergbau überschüssige oder erneuerbare Energie und politische Stabilität braucht – und nicht nur vorübergehend billige Kohle.
Häufig gestellte Fragen
Warum zogen Bergleute nach Kasachstan?▼
Nach Chinas Bergbauverbot im Jahr 2021 suchten Bergleute nach billigem Strom in der Nähe. Kasachstan bot sehr günstigen Strom, der überwiegend aus Kohle stammte, und eine günstige Grenze, so dass ein großer Teil der vertriebenen Hashrate fast über Nacht dorthin zog.
Hat der Bergbau in Kasachstan zu Stromausfällen geführt?▼
Der plötzliche Anstieg stromhungriger Bergleute, darunter viele nicht registrierte, belastete ein alterndes Netz und trug zu Stromknappheit und Stromausfällen bei – was Bergleute zum Ziel von Beschränkungen und Razzien machte.
Ist Kasachstan immer noch ein großes Bergbauland?▼
Sein Anteil sank, nachdem Netzbelastungen, höhere Steuern, Registrierungsregeln, Stromausfälle für Bergleute und politische Unruhen die Hash-Rate in andere Regionen trieben. Es bleibt ein bemerkenswerter, aber stark verkleinerter und strenger regulierter Knotenpunkt.
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📚 Quellen & weiterführende Literatur
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