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Was passiert, wenn alle Bitcoins geschürft sind?

📖 7 Min. gelesen

✍️ Geschrieben und rezensiert von Karel HavlíčekAktualisiert 2026🛡️ Redaktionell unabhängig

Quick Answer

Bitcoin hat eine feste Obergrenze von 21 Millionen Münzen und eines Tages wird der letzte Bruchteil eines Bitcoins geschürft werden. Was passiert dann? Halten Bergleute an? Stirbt das Netzwerk? Die Antwort offenbart ein elegantes, langfristiges Design, das die meisten Menschen missverstehen.

💡 Einfach gesagt

Bergbauprämien sind wie eine Goldmine, die jedes Jahr weniger produziert, bis sie erschöpft ist, aber die Bergleute bleiben, weil sie für jede Transaktion, die sie abwickeln, eine Gebühr erhalten, wie Mautstellenbetreiber, wenn das Gold aufgebraucht ist.

Der Zeitplan bis 2140

Die Blockbelohnung halbiert sich alle vier Jahre. Nach diesem Zeitplan wird der letzte winzige Bruchteil von Bitcoin um das Jahr 2140 herum geschürft. Aber aufgrund der Halbierung der Frontload-Ausgabe wurde der Großteil aller Bitcoins – über 90 % – bereits heute geschürft.

Vom Zuschuss bis zum Honorar

Miner verdienen derzeit zwei Dinge: die Blocksubvention (neue Coins) und Transaktionsgebühren. Da die Subventionen gegen null schrumpfen, sollen die Transaktionsgebühren zur Haupteinnahmequelle und schließlich zur einzigen Einnahmequelle der Bergleute werden. Das Netzwerk läuft weiterhin ausschließlich über Gebühren.

Reichen die Gebühren aus?

Dies ist eine wirklich offene Frage. Damit Bitcoin langfristig sicher bleibt, müssen die Transaktionsgebühren hoch genug sein, um ausreichend Mining zu finanzieren. Optimisten erwarten ein großes, hochwertiges Abwicklungsnetzwerk mit gesunden Gebühren; Skeptiker machen sich Sorgen um das Sicherheitsbudget. Ebenen wie Lightning und die zukünftige Nachfrage werden die Antwort prägen.

Warum die Obergrenze wichtig ist

Die 21-Millionen-Grenze ist das Kernversprechen von Bitcoin: absolute Knappheit, die niemand ändern kann. Das Erreichen dieses Ziels bedeutet, dass Bitcoin wirklich ein festes Angebot hat und völlig „inflationsfrei“ ist. Der Übergang zu einem gebührenbasierten Modell ist der langfristige Test dafür, ob Knappheit und Sicherheit nebeneinander bestehen können – aber bis dahin ist es noch über ein Jahrhundert.

🔑 Schlüssel zum Mitnehmen

Der letzte Bitcoin wird um das Jahr 2140 geschürft, doch über 90 % existieren bereits heute. Da die Blocksubvention auf Null sinkt, werden die Miner stattdessen durch Transaktionsgebühren bezahlt. Ob Gebühren allein ausreichend Sicherheit finanzieren können, ist eine wirklich offene Frage, aber es ist noch mehr als ein Jahrhundert entfernt, und die 21-Millionen-Obergrenze ist es, die Bitcoin wirklich knapp macht.

Warum das für Sie wichtig ist

Für langfristige Bitcoin-Inhaber in ganz Asien ist die Obergrenze von 21 Millionen das Herzstück der Anlagethese – absolute, unveränderliche Knappheit. Wenn Sie die mögliche Umstellung auf gebührenpflichtiges Mining verstehen, können Sie das langfristige Design von Bitcoin und die Debatten um seine zukünftige Sicherheit besser verstehen.

Häufig gestellte Fragen

Wann wird der letzte Bitcoin geschürft?

Um das Jahr 2140 herum, nach dem Halbierungsplan. Da die Ausgabe jedoch frühzeitig erfolgt, wurden bereits mehr als 90 % aller 21 Millionen Bitcoin geschürft – nur der lange Rest bleibt übrig.

Wie werden Miner bezahlt, wenn es keine neuen Coins gibt?

Durch Transaktionsgebühren. Bergleute verdienen bereits zusätzlich zur Blocksubvention Gebühren; Da die Subvention auf null sinkt, sollen die Gebühren zu ihrem einzigen Einkommen werden und das Netzwerk am Laufen halten.

Wird Bitcoin sicher sein, wenn die Mining-Belohnungen enden?

Es ist eine offene Frage. Die Sicherheit hängt davon ab, dass die Transaktionsgebühren hoch genug sind, um ausreichend Mining zu finanzieren. Optimisten erwarten von einem hochwertigen Netzwerk gesunde Gebühren; Es ist eine echte Langzeitdebatte, die aber noch über ein Jahrhundert entfernt ist.

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📚 Quellen & weiterführende Literatur

In diesem Handbuch verwendete maßgebliche Referenzen und Primärquellen.